Zitate von Gerhart Baum
Persönliches
"Meine Erfahrungen von Vernichtung und Flucht haben meine Leidenschaft für die Demokratie früh geweckt."
"Als Kind habe ich den Feuersturm von Dresden erlebt und den Rassenwahn der Nazis, den widerwärtigen Antisemitismus, den Hass."
Freiheit
"Wenn Angst anfängt, unser Leben zu bestimmen, dann leidet die Freiheit."
Grundgesetz
"Eine bessere Verfassung können wir uns nicht wünschen."
"Freiheitsrechte sind Ausdruck der unantastbaren Menschenwürde und nicht vom Staat gnädig gewährte Privilegien, die zur beliebigen Disposition stehen."
"Der Rechtsstaat muss sich selber bändigen."
Partei "AfD"
"Für die Deutschen war die Gefahr immer links. Linke Gefahr ist kein Grund, die rechte zu relativieren."
"Warum reden wir immer um den heißen Brei herum? Es sind Neonazis."
"Aufgestauter Frust nährt eine seit langem wachsende Gruppe von Demokratieverächtern."
"Die AfD ist die größte Gefahr für unsere Demokratie seit Gründung der Bundesrepublik vor 74 Jahren."
"Alle kommen aus der Sommerpause und machen einfach weiter, als hätte der Magdeburger Parteitag der AfD nicht erschreckend gezeigt, dass unsere freiheitliche Ordnung einem massiven Angriff ausgesetzt ist - und Europa dazu."
"80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erleben wir einen Epochenbruch, eine Neuausrichtung der Weltordnung und, womöglich, den Übergang zu einem autoritären Zeitalter. Auch in Deutschland gefährdet der Rechtsextremismus wieder die Demokratie."
"Sie vertreten eine Nazi-Ideologie. Ich habe die alten Nazis nach dem Krieg erlebt. Diese Leute, die Minderheiten verachtet haben, die nicht zur deutschen Schuld standen, die ein verlogenes Heimatbewußtsein hatten, sich von der Welt abgeschottet haben. Und die sind wieder da. Diese Typen sind wieder da."
FDP
"Die FDP kämpfte für Lockerungen - auch dort, wo sie nicht zu verantworten waren. Dieser Lockerungskurs war undifferenziert. Viele ältere Wähler fühlten sich nicht verstanden, sie fühlten sich ihres Schutzes beraubt. Diese Stimmung war in NRW deutlich spürbar."
"Kaum ist die FDP in zwei Bundesländern desaströs gescheitert, auch wegen ihrer Pandemie-Politik, kündigt Wolfgang Kubicki deren Fortsetzung im Herbst an."
"Warum macht sie keine Kampagne gegen rechts, sie ist die Freiheitspartei."
"Meinungsverschiedenheiten und Ausübungen der Meinungsfreiheit innerhalb einer Partei sind keine Ausschlussgründe, wie die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte gezeigt hat."
"Ich sehe die Art, wie die Ampel regiert, mit großer Sorge. Nicht, dass ständig gestritten wird über einzelne Themen, aber wie gestritten wird, wie man sich gegenseitig herabsetzt. Ich denke an (Helmut) Schmidt, meinen Bundeskanzler, zurück. Der hätte uns sofort zu Ordnung gerufen."
"Eine Partei mit einem Prozent Sachkompetenz und vier Prozent Wähleranteil."
"Wir erleben eine krisenhafte Zuspitzung in der Weltpolitik, die es so in Jahrzehnten nicht gegeben hat. Und wir haben als FDP dazu nicht die nötigen Perspektiven."
"Wer sich dauernd darüber beklagt, daß er mit zwei Linksparteien im Boot sitzt, der vergißt, daß er das Boot mitsteuern kann. Und er vergißt, daß er auch gefragt werden könnte, warum er denn nicht aussteigt."
"Herr Kubicki fällt der deutschen Politik in den Rücken und strapaziert das Vertrauen zu unseren westlichen Freunden. Die Partei sollte sich seine ständigen Alleingänge nicht mehr bieten lassen."
"Die FDP darf auf keinen Fall aus der Ampel-Koalition aussteigen. Das wäre Selbstmord."
"Wenn die FDP jetzt die Ampel verläßt, wäre das politischer Selbstmord aus Angst vor dem Tod."
"Die weltpolitische Lage mit Krisen und Kriegen ist sehr gefährlich. In dieser Situation braucht Deutschland eine handlungsfähige Bundesregierung und keinen Wahlkampf."
"Also ich habe bemerkt, dass die Bildzeitung in einer bestimmten Weise die FDP bevorzugt. Und das Schlimmste ist, wenn ein Verleger einen Redakteur, einen Journalisten zwingt, nur zu schreiben, was ist gut an der FDP oder CDU. Und nicht zu schreiben, was ist kritikwürdig."
"Über die Annäherungsversuche von Lindner an Elon Musk sind meine Freunde und ich entsetzt. Ein Milliardär steigt in den Wahlkampf von Trump ein, er macht aus Politik ein persönliches Geschäft, um sich zu bereichern. Das ist doch irre!"
"Die Art und Weise, die 'Ampel' zu verlassen, hat zu einem Vertrauensverlust geführt. Wie Christian Lindner den Abgang mitinszeniert hat, hat mich verstört."
"Lindner sollte davon abgehen, sich als Opfer zu inszenieren. Er ist nicht das Opfer."
"Meine Freunde in der FDP und ich kämpfen um die Glaubwürdigkeit unserer Partei, während andere in der FDP nur aus der Ampel rauswollten, um sich selbst zu retten."
Klimaschutz
"Der Planet ist gefährdet durch das Klima. Kommen wir doch endlich mal zur Besinnung! Kommen diese ganzen egoistischen Leute mal zusammen und sagen: Wie kommen wir zu einem erträglichen Miteinander, das ja allen nützt? Was jetzt passiert, schadet allen!"
Ukraine
"Wie sind wir eigentlich befreit worden? Indem andere Staaten zu Waffen gegriffen haben – das ist doch im Grunde der Beweis dafür, dass es manchmal ohne Waffen nicht geht."
"Und es ist nicht in Ordnung, wenn jetzt Unterschriftenlisten gemacht werden, die gegen die Lieferung schwerer Waffen sind, weil man die Ukraine vor Leid schützen will. Die Ukrainer müssen selber wissen, wie sie ihre Freiheit verteidigen."
Herzlich willkommen!






